Ziele der Unternehmensplanung

Die Ziele eines Unternehmens drücken sich in folgenden Zahlen aus, mit deren Hilfe die Chancen für die Zukunft nachgewiesen werden:

  • Plan-Bilanz (Vermögensentwicklung des Unternehmens)
  • Plan-Gewinn-/Verlustrechnung (Ertragskraft des Unternehmens)
  • Plan–Cash-Flow (Finanzierung aus eigener bzw. fremder Kraft)

In der Unternehmenspraxis haben sich folgende Planungszeiträume als sinnvoll erwiesen:

  • 1-Jahresplanung – operativ kurzfristig (dabei Planung der einzelnen Monate sehr genau, da auch Basis für Soll-/Ist-Vergleiche auf Monatsebene)
  • 3-Jahresplanung – operativ mittelfristig (dabei Planung der einzelnen Jahre so genau wie möglich)
  • 5-Jahresplanung – Einfluss strategischer Ausrichtung (die beiden letzten Jahre können nur wesentliche Richtungen weisen)

Als die in der Praxis häufigsten Anlässe für die Durchführung einer Unternehmensplanung (1-, 3- oder 5-jährig) sind zu nennen:

  • Existenzgründung
  • Erweiterungsinvestitionen
  • Verkauf von Teilen des Unternehmens (teilweise neue Gesellschafter)
  • Verkauf des Gesamtunternehmens (Gesellschafterwechsel)
  • Aufforderung der Kreditgeber
  • Klarheit über die mögliche eigene Zukunft (Handlungsalternativen und Simulationen)

Erst durch den Aufbau derartiger Business-Pläne und durch die Organisation einer monatlichen Ist-BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung) kann ein regelmäßiger Controlling-Prozess entstehen. Dieser ist für die Einstufung (Rating) nach Basel II und für die Unternehmenssteuerung selbst unverzichtbar. Untersuchungen im Rahmen von Due diligence-Aktivitäten basieren ebenfalls stets auf vorhandenen Business-Plänen.

Weitere Auskünfte, Beispieldarstellungen etc. müssen ebenso wie bei den anderen Dienstleistungsangeboten im Rahmen eines Vorabgespräches geklärt werden.